Maximale Bewegungsfreiheit im Cross Generation Office

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Bereits das Heute stellt an die Büroplanung hohe Anforderungen – uns vom Morgen ein Bild zu machen, ist eine große Herausforderung. Zum einen ist es der demographische Wandel, der die Belegschaften in Unternehmen noch stärker prägen wird. Durch längere Lebensarbeitszeiten rücken in den Teams immer mehr Mitarbeiter mit großen Altersunterschieden zusammen und allen soll die Büroumgebung gerecht werden. Zum anderen nimmt dank der Entwicklung neuer Technologien und mobiler Endgeräte die Flexibilität in der Wahl des Arbeitsortes und der Trend in Richtung „smart working“ zu: Im Home Office, Café, unterwegs oder in der Firma arbeiten und wenn ja, dann wo und wie?

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Verortung der Unternehmenskultur ist daher eine zentrale Rolle der Büros im Sinne der Mitarbeiteridentifikation. Unternehmenssitze sollen Heimat sein und Bühne für die Interaktionen von Angestellten, Geschäftspartnern, Kunden und alle sollen sich dort wohl fühlen. Flexibilität ist das Zauberwort und fordert nicht nur den Möbeln durch unterschiedliche Einstellungsund Konfigurationsmöglichkeiten sowie individuell regulierbare Höhenverstellbarkeit vieles ab. Multifunktional sollen sie auch sein und sich in vielen Umgebungen einsetzen lassen. Und nicht zuletzt werden diese Eigenschaften auch bei Mitarbeitern gefordert.

Was die unterschiedlichen Generationen im Büro schätzen
Die ältere Generation, repräsentiert durch die Baby Boomer, hat vor allem hohe Anforderungen an ergonomische Features und bevorzugt ganz bewusst häufigere Haltungswechsel auch dank höhenverstellbarer Arbeitsplätze. Akustischer Schutz am eigenen Arbeitsplatz, individuell regelbare Lichtverhältnisse und Meetings in komfortablen Loungebereichen werden besonders geschätzt.

Die mittlere Generation, die Generation X, legt besonderen Wert auf Flexibilität, nicht nur in der Wahl des Arbeitsortes sondern auch der Arbeitszeiten. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben steht im Vordergrund. Diese dialogorientierten Mitarbeiter machen aber dafür gerne Abstriche hinsichtlich bisheriger Statussymbole und individueller Komfortzonen. Dafür schätzen sie Räume, in denen sie schnell und unkompliziert andocken, sich mit Kollegen austauschen können.
Die jüngste Generation Y, mit den digitalen Welten aufgewachsen, hat bereits einige internationale Erfahrungen gemacht und im Allgemeinen eine geringe Loyalität gegenüber Marken aber auch Arbeitgebern. Sie liebt Interaktion, Kooperation und neuartige Herausforderungen und folgt vor allem eigenen Impulsen und Bedürfnissen. Diese für einen Arbeitgeber recht unberechenbare neue Mitarbeiterschaft ringt diesem eine eigene Lebensqualität ab, denn sie geht nicht davon aus, dass er eine lebenslange Sicherheit bietet. Daher muss er neben den gewünschten Arbeitsinhalten das maximale Rahmenangebot sofort bereitstellen. Hierzu gehören mehr Autonomie und auch eine flexible Möblierung, die eigenständig und selbstbestimmt umgebaut werden kann. Bühnen und Kulissen wollen selbst geschaffen werden und die Bürowelt stellt ein inspirierendes Spielfeld dar.

Mehr Bewegung im Büro
Was das Zusammenkommen alle Generationen ermöglicht, sind die „Bewegungsverführer“. Möbel, die den Nutzer dazu einladen, sich immer wieder zu bewegen und die die Interaktion im Raum und unter Kollegen unterstützen.
Höhenverstellbare Arbeitstische ermöglichen eine individuelle Anpassung und einen Haltungswechsel während des Tages. Überhaupt das beste Rezept für die allgemeine Gesunderhaltung, die Belebung des Stoffwechsels und die Erhaltung der Konzentrationsfähigkeit ist es, alle gebotenen Bewegungsmöglichkeiten zu nutzen. Meetings im Stehen, mobile Konferenzmöbel, flexibel nutzbare Loungebereiche und Stehtische für kurze Besprechungen fördern die Bewegungsanreize. Während des Sitzens am Schreibtisch unterstützen Bürodrehstühle wie der Sedus „swing up“ mit einer dynamischen auch seitlich in der Hüfte neigbaren Mechanik die Durchblutung im Beckenbereich.
Beispielhaft wurden diese Einrichtungsanforderungen nach wechselweise nutzbaren Stehund Sitzmöglichkeiten im neuen Vodafone Headquarter in Düsseldorf umgesetzt. Hochgestellte Benches des Systems „invitation“ ermöglichen es den Mitarbeitern, in unterschiedlichen Haltungspositionen zu arbeiten: sitzend an der Counterstuhlvariante oder stehend. Eine Fußreeling bringt zusätzliche Abwechslung.
Kantinen und Loungebereiche werden heute idealerweise so gestaltet, dass sie auch für Besprechungen und darüber hinaus gehende Arbeitssitzungen genutzt werden können. Konferenzmobiliar für Workshops und Videokonferenzen ermöglicht eine besondere Gestaltungsund Nutzungsvielfalt, wenn die Elemente mobil sind, gut verkettet aber auch wieder platzsparend verstaut werden können.

Fazit: Produktives Wohlfühlen
Zentrales Anliegen bei der Gestaltung eines Büroumfeldes der Zukunft muss es sein, eine hochvernetzte, räumlich und zeitlich flexibilisierte Arbeitsorganisation abzubilden, die sich an den individuellen Lebenskontexten orientiert und damit zu einer Steigerung von Innovationskraft, Effizienz und Effektivität beiträgt. Deshalb ist die Gestaltung von Arbeitswelten ein wichtiges Managementinstrument.

Erklärte Mission der Sedus Stoll AG ist es, das Arbeiten im Büro jederzeit zum gewinnbringenden Erlebnis zu machen – zum Wohle der Unternehmen und der Mitarbeiter.